escape small
obscure

Es war dunkel, und sie konnte die kunterbunten Blätter nicht sehen, doch sie wusste ganz genau das es nach ihnen da draußen roch. Es fühlte sich wie ein kalter Tag im November an, als sie die leblose Straße entlang lief. Doch das war es nicht. Es war gerade mal Ende August. Sie konzentrierte sich auf die leisen Töne die in ihren Ohren lagen. Sanfte Klaviertöne, manchmal ein paar Oktaven höher. Manchmal wieder tiefer. Es war dunkel als sie die Augen öffnete. Das Bett war unberührt. Schneeweiß. Der Himmel grau. Der Wind sammelte sich in ihren Augen und langsam wehte er Tränen aus ihnen. Sie kullerten ihre Wangen entlang, der Atem wurde langsamer. Das Herz pumpte schneller. Sie schloss das Fenster, und das rauschen des Windes ging damit unter. Das glitzern in den Augen war vergessen, und nur das leuchten der Sterne lies den Raum nicht komplett in ein tiefes Loch verfallen. Die Antworten ihrer Fragen blieben unbeantwortet. Es war dunkel, als sie zu Bett ging. Und es war dunkel als sie die Augen wieder aufschlug.

Es war dunkel. Es war finster. Es war düster.
Es war unklar. Es war ungewiss. Es war unbestimmt.
Es war dunkel, als sie die Augen schloss, und nie wieder öffnete.

"Manchmal ist das Leben so dunkel, das wir das Licht im realen Leben nicht mehr finden."

14.9.08 06:29
 


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